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Chemnitz trauert mit Partnerstadt Manchester
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Der Bombenanschlag auf ein Popkonzert in Manchester hat auch in der Partnerstadt Chemnitz Entsetzen ausgelöst. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig sprach am Dienstag von einer "furchtbaren Tragödie" und sprach ihrem Amtskollegen das tief empfundene Mitleid und die Anteilnahme der Chemnitzer aus. "Wir trauern mit Ihnen um die vielen unschuldigen Menschen, die ums Leben kamen, und wünschen den Verletzten baldige Genesung." Manchester ist seit 1983 Partnerstadt von Chemnitz - und mit einer Leuchte in der "Allee des Lichts" mit Lampen aus allen zwölf Partnerstädten im Zentrum präsent. Dort hat die Stadt am Morgen Blumen niedergelegt. Bei dem Anschlag auf ein Popkonzert der US-Sängerin Ariana Grande waren in der Nacht 22 Menschen - darunter auch Kinder - getötet worden. 59 Personen wurden verletzt.
Bunker an der Zschopauer Straße für 86.000 Euro versteigert
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Ein ehemaliger Schutzbunker an der Zschopauer Straße ist bei der Sächsischen Grundstücksauktion für 86.000 Euro weggegangen. Zwei Investoren hatten sich heute bei der Versteigerung in Dresden ein Bieterduell geliefert. Wer den Zuschlag letztendlich erhielt, blieb geheim. Damit ist auch unklar, was der neue Besitzer damit machen will. Die Anlage auf einem verwilderten Grundstück stammt aus DDR-Zeiten. Zeitzeugen streiten sich darüber, ob der Bunker der Post oder der Stasi gehört hat. Verlässliche Angaben dazu gibt es nicht. Das Gelände ist in Privathand. Vor einem Jahr hatte es der Eigentümer noch für 130.000 Euro zum Kauf angeboten, allerdings ohne Erfolg.
Zwei Verletzte bei Straßenbahnunfällen in der Chemnitzer Innenstadt
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Innerhalb kürzester Zeit hat es an der Brückenstraße zwei Unfälle mit Straßenbahnen gegeben. Nach ersten Erkenntnissen sind am Dienstagvormittag zwei Fußgänger unabhängig voneinander über die Gleise gelaufen. Dabei wurden die Frau und der Mann von je einer Bahn angefahren. Beide wurden verletzt, der Mann allerdings schwer. Der Straßenbahnverkehr wurde für etwa eine Stunde unterbrochen.
Schwerer LKW-Unfall auf der A4
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Auf der A4 bei Chemnitz-Mitte hat sich am Dienstagvormittag ein schwerer LKW-Unfall ereignet. In Richtung Erfurt war ein Laster auf einen anderen LKW aufgefahren. Dieser hatte Farbe und Fußbodenausgleichsmasse geladen, die sich nach dem Aufprall über die gesamte Autobahn verteilte und auch mehrere Autos beschädigte. Die 28 und 54 Jahre alten Laster-Fahrer wurden leicht verletzt. Der Sachschaden liegt bei rund 45.000 Euro. Wegen der Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde die A4 Richtung Erfurt voll gesperrt, es bildete sich ein kilometerlanger Stau.
Mindestens 22 Tote bei Selbstmordanschlag in Manchester
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Manchester ( dpa) Ein Attentäter hat bei einem Popkonzert von Teenie-Star Ariana Grande in Manchester mindestens 22 Menschen in den Tod gerissen, darunter auch Kinder. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Mann habe eine selbstgebaute Bombe gezündet. Ob es sich um einen Terrorangriff handelt, war noch unklar. Die britische Innenministerin Amber Rudd sprach von einem «barbarischen Angriff». Die Regierung wollte am Dienstagvormittag zu einer Krisensitzung zusammenkommen. Der Wahlkampf vor den Parlamentswahlen am 8. Juni ist unterbrochen. Die Explosion hatte sich am späten Montagabend in der Manchester Arena ereignet, einer Konzerthalle, die bis zu 21 000 Besuchern Platz bietet. Zeugen berichteten von einem Knall nach dem letzten Lied Grandes gegen 22.30 Uhr Ortszeit (23.30 Uhr MESZ). Die BBC berichtete unter Berufung auf die Polizei, die Explosion sei im Foyer der Halle gewesen. Der Veranstalter erklärte, es sei in einem öffentlichen Raum außerhalb der eigentlichen Konzerthalle passiert. Krankenwagen rasten zur Manchester Arena. Hubschrauber kreisten über dem Areal. Notfalldienste und Feuerwehr baten die Bevölkerung über den Kurznachrichtendienst Twitter, sie wegen des Einsatzes nur bei lebensbedrohlichen Angelegenheiten zu kontaktieren. Rund um die Halle zogen bewaffnete und maskierte Polizisten auf. Auch Sprengstoffspezialisten waren im Einsatz. Der unmittelbar neben der Halle liegende Bahnhof Manchester Victoria wurde gesperrt. Die Polizei forderte die Menschen via Twitter auf, sich aus der Gegend um die Halle fernzuhalten. Sie rief die Bürger zu Wachsamkeit auf. In der Konzerthalle spielten sich nach der Explosion laut Augenzeugen dramatische Szenen ab. «Der Knall hallte durch das Foyer der Arena und die Leute fingen an zu laufen», berichtete ein 17-Jähriger, der mit seiner zwei Jahre älteren Schwester das Konzert besucht hatte. «Ich sah, wie die Leute schreiend in eine Richtung rannten und sich plötzlich viele umdrehten und wieder in die andere Richtung liefen», sagte der Jugendliche dem Nachrichtensender Sky News. Augenzeugen berichteten von Menschen, die blutüberströmt auf dem Boden lagen. Dort hätten auch Metallteile und Splitter gelegen. Auf Bildern waren Konzertbesucher mit Beinverletzungen zu sehen. Menschen flohen in Panik und mit Tränen in den Augen aus der Halle. Grande war angesichts der Ereignisse «am Boden zerstört». «Aus tiefstem Herzen: Es tut mir so leid. Mir fehlen die Worte», schrieb die 23-Jährige auf Twitter. Kollegen wie Justin Timberlake und Christina Aguilera zeigten sich entsetzt. In Manchester boten Anwohner den Betroffenen Unterschlupf an; bei Twitter gab es dafür den Hashtag #roominmanchester. Sollte es sich um einen Terroranschlag handeln, wäre es für Großbritannien der schwerste seit 2005. Damals zündeten vier Muslime mit britischem Pass in der U-Bahn und einem Bus Sprengsätze. 56 Menschen starben, etwa 700 wurden verletzt. Die auf dschihadistische Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group meldete, dass sich bislang niemand zu dem Terroranschlag bekannte. Allerdings wurde der Vorfall in sozialen Netzwerken von Anhängern der Terrorgruppe Islamischer Staat gefeiert. Im März hatte ein Attentäter ein Auto absichtlich in Fußgänger auf einer Brücke im Zentrum Londons gesteuert und anschließend einen Polizisten erstochen. Von den Opfern auf der Brücke erlagen vier ihren Verletzungen. Die Explosion bei dem Ariana-Grande-Konzert löste weltweit Betroffenheit aus. «Entsetzliche Nachrichten aus #Manchester!», schrieb Außenminister Sigmar Gabriel am Dienstagmorgen auf Twitter. «Unsere Gedanken sind jetzt bei unseren britischen Freundinnen und Freunden. United we stand.»
Neue Pläne für Talsperre Euba
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Die Stadt hat ein Gutachten zur Zukunft der Talsperre Euba erstellen lassen. Demnach kommen vier verschiedene Varianten in Frage: von Komplettrückbau bis Komplettsanierung. Mit den Plänen müssen sich jetzt die Stadträte auseinandersetzen, eine endgültige Entscheidung soll aber erst Mitte nächsten Jahres fallen. Bis dahin muss die marode Talsperre weiter gesichert werden. Vor allem in puncto Hochwasserschutz besteht dringend Handlungsbedarf.